Thailand

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Beim Anflug auf Bangkok blickt man auf ein endloses Mosaik aus Reisfeldern, das je nach Jahreszeit in hellem Gruen, sattem Gelb oder lehmigem Braun leuchtet. Diese Ebene durchzieht ein schimmerndes Netz von Kanaelen und Fluessen, an deren Ufern, wie Perlen an einer Schnur, die Doerfer inmitten tropischer Gaerten liegen. Doch bei einer Reise in den Norden oder Sueden zeigt sich das vielfaeltige Land von einer ganz anderen Seite.

Thailand, mit 514 000 qkm mehr als doppelt so gross wie die Bundesrepublik Deutschland, liegt suedlich des noerdlichen Wendekreises, zwischen 6° und 20° noerdlicher Breite und 97° und 106° oestlicher Laenge. Vom Norden bis in den suedlichen "Ruessel" des sogenannten "Elefantenkopfes" betraegt die Entfernung ueber 1600 km, was der Entfernung Kopenhagen-Rom entspricht, von Westen nach Osten sind es 800 km, so weit wie von Hamburg nach Wien. Hingegen ist des Land an seiner schmalsten Stelle, dem Isthmus von Kra, nur 13 km breit. 

Zentral-Thailand, eine weite ebene Landschaft, die vom groessten Fluss des Landes, seinen Nebenfluessen und dem weiten Delta gepraegt ist. Der Menam (= Mutter des Wassers/ Fluss) Chao Phraya (= hoher Adelstitel) windet sich durch ein Tiefland, das weniger als 80 m ueber dem Meeresspiegel liegt. Grosse Mengen Sand, Kies und anderer verwitterter Materialien wurden von den Wassermassen im Laufe der Jahrtausende in der Ebene Schicht fuer Schicht abgelagert. Jahr fuer Jahr werden weitere Mengen an Sedimentgestein und fruchtbaren Mineralstoffen aus den Bergen des Nordens in Richtung Meer transportiert.

Bei Einsetzen der Regenzeit wurden frueher weite Landstriche ueberflutet, denn die Wassermenge des Menam schwoll um ein hundertfaches der Menge an, die waehrend des Tiefstandes in der Trockenzeit vorhanden war. Mehrere grosse Daemme haben den Fluss im Oberlauf weitgehend gebaendigt. Doch immer noch stehen monatelang weite Gebiete des Kernlandes unter Wasser. Staendig muss eine Fahrrinne fuer die Binnenschiffahrt ausgebaggert werden, und die Flussmuendung verlagert sich jaehrlich mehrere Meter weiter ins Meer hinaus. 

Nord-Thailand, eine ganz andere, weitgehend gebirgige Region. Die in Nord-Sued-Richtung verlaufenden Hoehenketten sind Auslaefer des Himalaya Gebirges. Der grosse Gebirgszug erstreckt sich ueber Indien und Burma, China und Thailand weiter Richtung Sueden, entlang der Westgrenze des Landes bis zur Malaiischen Halbinsel. Nur selten erreicht das Gebirge in Thailand Hoehen ueber 2000 m. Mit 2595 m ist der Doi Inthanon, 60 km suedwestlich von Chiang Mai, der hoechste Berg des Landes.Zwischen den durch Verwerfungen, Faltungen und Aufhebungen entstandenen Gebirgszuegen haben sich die Fluesse tiefe Taeler gegraben. 

Ausser den Nebenfluessen des Mekong im Osten (z.B. der Menam Kok, der durch Chiang Rai fliesst) und des Salween im Westen (z.B. Menam Pai - Mae Hong Son) sind es vor allem die Quellfluesse des Menam Chao Phraya, die durch die breiten Taeler des Nordens fliessen - im Westen der Ping (Chiang Mai), der sich noerdlich von Tak mit dem Wang (Lampang) vereinigt, im Osten der Yom (Phrae, Sukothai), der flussabwaerts in den Nan (Nan, Phitsanulok) muendet. Bei Nakhon Sawan entsteht am Zusammenfluss dieser Stroeme der Menam Chao Phraya. Die alluvialen Flusstaeler werden landwirtschaftlich intensiv genutzt und waren schon lange besiedelt, bevor die Thai aus Yunnan kommend hier eintrafen.

Quelle: Stefan Loose Verlag/ Traveller Handbuch

 


Coconut Beach

Dieser wunderschoene Strand (er hat uebrigens den weissesten Sand in Thailand) befindet sich auf der kleinen Insel Ko Samed. Er gehoert zum Laem Yai Ressort und bietet neben idyllisch gelegenen Bungalows eine sehr gute,  abwechslungsreiche Kueche und das bei sehr guenstigen Preisen.

 

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24. Januar 2009 08:51:13 +0100